Es gibt viele Vorstellungen über das Jenseits – angenehme, weniger angenehme – und verdammt komische.

Zur letzten Gattung zählt Damien Glez’ Comicserie Divine Comedy, in der sowohl unser traditionelles Bild des Himmels als auch das Treiben im Diesseits ziemlich irdisch aufs Korn genommen wird.

Hauptfigur der Serie ist niemand geringerer als der HErr höchstpersönlich. Allerdings mit mehr menschlichen Qualitäten, als man von einem anständigen Überwesen erwarten würde. Unterstützung erhält er von seinem Sidekick, dem heiligen Petrus ("Pete"), dessen Rolle mit einem Hotelmanager vergleichbar ist: Pete ist permanent damit beschäftigt, sich um seine mitunter ziemlich merkwürdigen, himmlischen Dauergäste zu kümmern. Und schräge Vögel gibt es reichlich im Himmel: Andy Warhol, Sigmund Freund und Salvador Dali sind nur ein kleiner Teil des Staraufgebots, das dem HErrn und Pete einiges abverlangt.


Über den Künstler

Der gebürtige Franzose und Wirtschaftsprofessor Damien Glez ist ein künstlerischer Spätzünder: 1991 war er Mitbegründer der satirischen Zeitschrift Le journal de Jeudi, wo er seine ersten zeichnerischen Gehversuche unternahm. Inzwischen werden seine Cartoons und Strips weltweit veröffentlicht. Nachdem er Europa den Rücken gekehrt und sich in Burkina Faso niedergelassen hat, erhielt er 2002 die Auszeichnung "African Cartoonist of the Year".

JPG image, 350 x 245

 

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