Eine Heizdecke, seine Mutter, einen Fernseher (mit Fernbedienung) und einen Ohrensessel – das ist alles, was Flaschko braucht.

Dieses denkbar überschaubare Universum bildet den Hintergrund für einen Strip, für den der Begriff "schräg" erfunden worden zu sein scheint.
Mit minimalistischem Strich – Flaschko und seine Mutter haben nicht einmal Gesichter – werden Situationen und Gespräche einer Mutter-Sohn-Beziehung inszeniert, die in ihrer scheinbaren Banalität zuweilen überraschend tiefsinnige Einblicke in das Seelenleben und die Befindlichkeiten des Durchschnitts-Flaschkos in jedem von uns gewähren.

Manchmal ist Flaschko aber auch einfach nur lustig.

Und schräg.


Über den Künstler
Nicolas Mahlers (* 1969 in Wien) Figuren und vor allem sein markanter Strich dürften vielen Lesern aus der Titanic bekannt vorkommen, wo er seit 2006 regelmäßig Doppelseite um Doppelseite füllt.
Sein Band „Das Unbehagen" wurde 2006 mit dem Max-und-Moritz-Preis in der Kategorie „beste deutschsprachige Eigenproduktion" ausgezeichnet.
2008 erhielt Flaschko die begehrte Auszeichnung in der Kategorie „Bester Comicstrip” und 2010 schließlich wurde Nicolas Mahler als “Bester deutschsprachiger Comic-Künstler” geehrt.

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