Hauck & Bauer

Es gibt eine Vielzahl von Adjektiven, die auf die Cartoons von Hauck und Bauer zutreffen und keines davon wird ihnen vollends gerecht: Hintersinnig sind sie, lakonisch, auch mal böse, tragisch und komisch natürlich – aber versteht sich ja von selbst.

Auf den ersten Blick bekommt es der Leser hier mit ein paar flüchtig hingekritzelten Strichmännchen zu tun. Gerade dieser Kniff lenkt die Aufmerksamkeit auf die Texte, auf die Gags, die wiederum in Wechselwirkung mit dem Zeichenstil eine ganz und gar einzigartige, hintersinnig-lakonisch-böse-tragikomische Doppelbödigkeit erzeugen. Kurz: Gerade weil die Serie wenig künstlerisch daherkommt, ist sie richtig hohe Comic-Kunst. Das sehen die Kritiker übrigens ganz genauso: Die Cartoons von Hauck & Bauer wurden bereits mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Cartoonpreis in Silber 2017.

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Elias Hauck und Dominik Bauer, beide Jahrgang 1978, wohnen in Berlin und Frankfurt am Main. Neben ihrer Cartoonserie, die unter dem Namen „Am Rande der Gesellschaft“ seit 2003 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erscheint, arbeiten sie regelmäßig für Titanic, Spiegel online, Cicero, W&V und weitere Medien. Ihre Bücher erscheinen im Verlag Antje Kunstmann.

Hauck & Bauer, Deutsche Comics, Syndication

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