Schöne Töchter

2012 erhielt „Schöne Töchter”die begehrteste Auszeichnung für Comicstrips im deutschsprachigen Raum, den Max-und-Moritz-Preis. Hier ein Auszug aus der Laudatio:

„,Schöne Töchter’ ist eine Liebeserklärung: an die Frauen im Allgemeinen und an den Comic-Strip im Speziellen. 

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(...) Es ist nicht so, dass ,Schöne Töchter’ nur das Hohelied der Liebe sänge. Im Gegenteil: Krisenmomente zwischen Frau und Mann sind weitaus häufiger Thema (...). Aber hinter all den Krisen steht die Faszination, und in jedem Moment ist klar, dass sie der Antrieb noch für den bittersten Spott und die entlarvendste Pointe ist.

(...) Das Besondere an ,Schöne Töchter’ ist, dass Flix darin tatsächlich eine Leistungsschau dessen veranstaltet, was ein Comic-Strip sein kann. Das fängt beim Format an, einem Quadrat, also einem

höchst ungewöhnlichen Layout, das sich aber als perfekt für die seitenarchitektonischen Kabinettstückchen erweist, die der Berliner Zeichner hier anstellt. Wie er diese Fläche aufteilt, wie er sie koloriert, wie er sie insze- niert – das ist formal eine Hommage an Herrimans ,Krazy Kat’ und Wattersons ,Calvin & Hobbes’. Und inhaltlich außerdem an die ,Peanuts’. Damit schließt sich ein Kreis, der die ganze Geschichte des Comic- Strips umfasst. Und Flix hat mit ,Schöne Töchter’ so etwas wie die Quadratur dieses Kreises gefunden.”

Schöne Töchter, Deutsche Comics, Syndication

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