Hirameki

Hirameki weckt die kreative Ader eines jeden, der in der Lage ist, einen Stift zu halten – völlig unabhängig, ob dieser Jemand nun vier ist, 44 oder 104. Das Prinzip ist schnell erklärt: Vorgegebene Kleckse in verschiedenen Formen, Größen und Farben werden mit kreativem Pinselstrich spielerisch ergänzt. Auf diese Weise werden ihnen alle nur erdenklichen Dinge, Tiere, Personen oder was eben sonst so herauskommt, wenn man nicht zu viel nachdenkt, sondern einfach mal macht, entlockt. Das Ergebnis ist oft lustig, meistens schön und immer überraschend. Richtig und falsch sind hier Fremdworte, es gibt keine „Lösung“, sondern nur die Freude daran, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen.

Sieben Hirameki-Stufen gibt es – von minimalistischen Anfängen über Variationen und Kombinationen verschiedener Fleckwelten bis hin zum puren Freestyle. Das Feature kann in vielen Formaten und gemäß individueller Vorgaben geliefert werden – standardisiert oder immer wieder neu.

Lesen Sie mehr

Kleckse auf Pinsel-Abwischblättern und an verschiedenen Stellen ihres Ateliers (und ihren Hemden) inspirierten die beiden Künstler zu der Idee, das vermeintliche Abfallprodukt des kreativen Prozesses selbst als Ausgangspunkt eine neuen Kunstwerks zu machen. Es folgten Workshops in der gesamten Republik, zwei Hirameki-Bücher erschienen im Münchner Kunstmann Verlag, ausführliche Berichte in der europäische Presse widmeten sich dem Phänomen, kurz: Die Zeichen stehen auf Weltherrschaft.

Hirameki, Activity Material, Syndication

Beispiele